Mein Katzentagebuch

2. Tag 12.06.

Nun wurden ich und auch die beiden immer mutiger, Putzi frisst langsam wieder und lässt sich auch schon mal wieder streicheln, selbst das Schnurren stellt sich wieder ein.

Die Kleinen kämpfen, spielen, fressen und schlafen. 

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Wer nun glaubt, das Gröbste sei überstanden. den muss ich enttäuschen.

Bei einem weiteren Vorstoß der beiden Kleinen reagierte Putzi reichlich unwillig, obwohl sie ihr nicht zu nahe kamen und saßen zum guten Schluss, verängstigt unter der Couch. Ich hatte ganz schön Arbeit die Beiden dort wieder herauszuholen, zumal sie sich mit ihren winzigen Krallen heftig festhielten.

So blieben sie erst mal wieder in ihrem Zimmer. Gegen Abend untersuchte Tipsy das Bad, was meiner Putzi überhaupt nicht gefiel. Sie schlich sich dort auch hinein, und als ob sie von Welpenschutz noch nie etwas gehört hätte, versuchte sie die Kleine unter einem Schränkchen hervorzuholen. Na vielleicht gab es auf Kreta andere Gesetze und Putzi hat davon noch nie etwas gehört. Bin mal gespannt, ob ich es ihr übersetzen kann. 

Auch Lucky bekam sein Fett weg, weil sie ihm auf dem Katzenklo auflauerte und ich durch ein lautes langgezogenes Schreien, sofort in Alarmbereitschaft auf dem Plan war. Danach hatten die Beiden die Nase aber voll und waren in den hintersten Ecken ihres Zimmer verschwunden. 

Mal sehen was uns der nächste Tag bringt.

 

Das erste Mal.......

Es gab zwei Gründe, weshalb ich nun nicht mehr an dem Rezept des Getrenntlebens der Katzen festhalten wollte.

1. Putzi fraß so gut wie gar nichts mehr

2. Bei der Hitze konnte ich die Kleinen kaum in einem Zimmer halten und ihr Tatendrang war ungebremst.

Also rief ich meinen Tierarzt an, um mir von fachlicher Seite Rat zu holen. Er meinte: "Lassen Sie die Katzen ruhig zusammentreffen, es dauert zwar manchmal etwas länger, aber irgendwann werden sie sich lieb haben. Um die Kleinen machen Sie sich keine Sorgen die genießen Welpenschutz, wahrscheinlich wird eher die Große zurück weichen."

Das war dann der Startschuss für ein großes Abenteuer im Leben unserer Winzlinge.

1. Tag mit Putzi 11.06.

Entgegen meiner vorigen Schilderungen entwickelte sich die kleine Tipsy eher als Draufgänger, als denn unser Lucky (danke dir Ulla für den Namen). Sie stiefelte beherzt auf ihren langen dünnen Beinen, die immer falsch eingehängt aussehen, aus dem Zimmer heraus um ihre Umwelt zu erforschen. Wir wollten es erst mal mit einer versuchen und unserer Putzi nicht zuviel zumuten. Ich glaube mein Adrenalinspiegel war in diesem Augenblick höher als bei der Kleinen. Die Große war dann auch fast starr, als sie das winzige Knäuel erblickte, aber Gott sei Dank nicht uninteressiert. Sie verfolgte jede Bewegung der Kleinen und lief ihr sogar schnüffelnd hinterher. Wehe die Kleine wollte auch mal schnüffeln, dann kam aber ein heftiges Fauchen der Großen. Nun sollte auch die Feuerprobe für unser Katerchen erfolgen.

Der war aber noch gar nicht ganz im Zimmer, da stimmte Putzi schon aus weiter Entfernung ihr Drohlied an, was der Kleine mutig erwidert. Man muss aber schon gut zuhören, damit man das bei dem kleinen Kerl überhaupt hört. Miauen können sie auch noch nicht, sie reißen nur ihr Mündchen auf. Die beiden Kleinen haben auf ihrer Erkundungsreise, ratzekahl alles vom Teller unserer Putzi aufgefressen. Wenn es ihnen zu mulmig wurde, sausten sie blitzschnell in ihr Zimmer, in dem sie sich auskennen. Nun muss ich ständig aufpassen, welche Schränke oder Türen ich  schließe, sie könnten ja dort hinein gekrochen sein. Ebenso achte ich auf jeden Tritt, weil sie  so klein sind, dass man sie glatt übersieht. Es ist schon ein aufregendes Leben, dieses Katzenleben.

Hier mal ein Bild von der Katzensituation auf dem Balkon

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Lucky auf dem kleinen Kratzbaum

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Tipsy erkundet das untere Ende

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und über all dem trohnt Putzi und lässt sich nichts entgehen

Das sollte für den ersten Tag erst mal reichen......

 

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