3. Fortsetzung zum Tagebuch einer Homepage-Erstellung 

10.08.2002 Samstag
Natürlich habe ich nicht alles geschafft (Ich habe noch immer 3 Wäschekörbe mit Bügelwäsche da stehen), aber morgen war auch noch ein Tag. 

Leider hatte ich noch weitere Termine zu erledigen, (das ganze Leben besteht schließlich nicht nur aus HP-Erstellung), so dass ich mich morgens nur auf das Lesen der Gästebucheinträge beschränken konnte. (Waren ja auch schon so viele.)

Nachmittags hatte ich plötzlich ganz schön zu tun, denn laut meiner Mentorin Iris, hatte ich alle Frames irgendwie verschoben.

Sie schrieb, aber mach bitte genau, was ich dir jetzt sage, -ich bemühte mich- erst musste ich 2 Dateien kopieren und dann in die Ordneransicht gehen. Was macht man, wenn es da gar keine gibt? Man erstellt eine, das tat ich auch. Ich schob munter die kopierten Dateien in die befohlenen Ordner, aber mein PC fragte mich nicht, was er fragen sollte, nämlich ob er die Seiten automatisch ändern sollte. Nun hatte ich irgendwelche seltsamen grauen html-Codes, die mir eher suspekt waren. Ich glaube das war keine schlaue Idee von mir, denn ich hatte auch plötzlich Ordner mit Abkürzungen die ich nicht verstand. Neee, das musste alles wieder weg. Kurzerhand, ich weiß, dass man so etwas sonst nicht macht, löschte ich die gesamte Ordneransicht mit betreffenden Ordnern. Bangen Herzens guckte ich anschließend, ob von meiner Homepage noch etwas da war. Ja, sie hatte diese heftige Attacke überstanden. Und was lehrte uns das jetzt?

Ich werde nun jeden Abend eine Sicherung meiner Homepage als Kopie ablegen. Nur so für alle Fälle, damit ich nicht alles neu machen muss, wenn etwas schief geht. Möchte nicht wissen, wie durchgedreht sich meine html-Codes gestalten. Gut, dass ich das nicht lesen kann! 
Bis in die Nacht habe ich unter Lustiges: die doc- und pps-Dateien eingebunden. Meine Finger schrieben was sie wollten und gehorchten mir nicht mehr wirklich, dringend müsste ich mein Handgelenk kühlen. Apropos kühlen, mein Zeh war immer noch dick und rot unterlaufen, mein Bett kannte mich kaum noch und meine Katzen verweigerten sogar das Futter, damit sie ihre gewohnte Zuwendung bekamen. Gegen 5:00 Uhr fiel ich ins Bett und war stolz auf das Geleistete.